Keramik von Michaela Kloiber

„Im Anfang war…“ die Kugel!

Die meisten meiner Arbeiten sind - nur mit den Händen geformt - aus einer Kugel Ton entstanden. Wie aus einem Samen können aus dieser Urform, ohne technische Hilfsmittel, in einem langsamen Prozess die verschiedenen Gebilde herauswachsen.

Vorzugsweise verwende ich einen dunklen, nach dem zweiten Brand fast schwarz wirkenden, und einen rötlichen Ton, die für mich den erdhaften Charakter des Materials unterstreichen. Die Oberflächen sind teilweise mit den Fingern oder Modellierhölzern strukturiert und durch Schleifen nachbearbeitet. Die oft nur sporadisch aufgetragene Glasur dient eher dazu, den Charakter der Form zu verdeutlichen.

Die Objekte werden bei 950° ein erstes und, nach dem Glasieren, bei 1100° ein zweites Mal gebrannt. Die Stücke, die mit Gold überarbeitet sind, werden dann bei 700° ein drittes Mal gebrannt. Die Arbeiten sind danach gesintert, d.h. wasserdicht und frostbeständig.

Sollte Interesse an einer meiner Keramik Arbeiten bestehen, können Sie zu mir Kontakt aufnehmen. Auf Wunsch kann ich auch Varianten nach Ihren Vorstellungen oder Entwürfen anfertigen.

Allerdings ist das Ergebnis nie ganz vorhersehbar, da der Schaffensprozess immer ein neuer ist und, genauso wie die Verbindung von Erde und Feuer im Ofen, immer wieder Ungeahntes hervorbringt.